Phishing-Mails sind nach wie vor der häufigste Weg, über den Angreifer in Firmennetzwerke gelangen. Die Nachrichten werden immer professioneller – mit echten Logos, fehlerfreiem Deutsch und täuschend echten Absendern. Mit diesen sieben Warnsignalen erkennen Sie die meisten Betrugsversuche trotzdem.

1. Der Absender passt nicht ganz

Der angezeigte Name lautet „Microsoft“ oder „Ihre Bank“, die tatsächliche Adresse dahinter aber z. B. service@m1crosoft-support.com. Fahren Sie mit der Maus über den Absender oder tippen Sie ihn am Handy an, um die echte Adresse zu sehen.

2. Es ist plötzlich dringend

„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt“, „Letzte Mahnung“ – Zeitdruck soll Sie vom Nachdenken abhalten. Seriöse Unternehmen setzen Ihnen per E-Mail keine Fristen von wenigen Stunden.

3. Der Link führt woanders hin

Bevor Sie klicken: Zeigen Sie mit der Maus auf den Link und prüfen Sie die Adresse unten im Browserfenster. Steht dort nicht eindeutig die Domain des Absenders, klicken Sie nicht.

4. Sie sollen Zugangsdaten eingeben

Ein Link in einer Mail, der direkt zu einer Anmeldeseite führt, ist das klassische Phishing-Muster. Melden Sie sich lieber über die gewohnte App oder ein gespeichertes Lesezeichen an.

5. Unerwartete Anhänge

Rechnungen, Lieferscheine oder „Scans“ von Absendern, mit denen Sie nichts zu tun haben – besonders als ZIP-, HTML- oder Office-Datei mit Makros – sollten Sie nicht öffnen.

6. Neue Bankverbindung

Ein Lieferant teilt per Mail mit, dass sich seine Kontonummer geändert hat? Rufen Sie unter der bekannten Telefonnummer zurück, bevor Sie zahlen. Dieser sogenannte CEO- oder Rechnungsbetrug verursacht jedes Jahr große Schäden.

7. Ihr Bauchgefühl meldet sich

Ungewöhnlicher Ton, seltsame Uhrzeit, eine Anfrage, die nicht zum Absender passt: Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, fragen Sie lieber einmal zu viel nach.

Schon geklickt? Das sollten Sie jetzt tun

  • Ändern Sie sofort das Passwort des betroffenen Kontos – und überall, wo Sie dasselbe Passwort verwenden.
  • Trennen Sie das Gerät vom Netzwerk, wenn Sie einen Anhang geöffnet haben.
  • Melden Sie den Vorfall Ihrer IT-Betreuung – je früher, desto kleiner der Schaden.

Unsicher, ob eine Nachricht echt ist? Leiten Sie sie an support@ascomp.at weiter oder rufen Sie uns unter +43 1 36 182 81 an. Wir sehen sie uns an.

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